Like Ice in the Sunshine
Melting away. Du kannst einfach glücklich sein. 4 Tage Faulenzen im Kilimani Kwetu in Bwejuu. Kilometerlanger schneeweisser feiner Sandstrand, 36°C warme Luft & 36°C warmes Wasser. Das Leben ist nochmals langsamer als in Dodoma. Ja das geht.
Aufstehen, ein bisschen Sport, gutes Frühstück, in der Sonne schmoren, überrascht sein, dass es schon 4 Uhr ist, erstes Bier trinken. Mit Clemens, und 3 weiteren lustigen Deutschen über Gott, die Welt und deutsche Politik diskutieren und zwischendurch Literatur verschlingen. Mit der Sonne zu Bett gehen und alles wieder von vorne. Man gewöhnt sich relativ schnell daran.
Der “verrückte” Inder von nebenan hat einen Sprungturm gebaut, der bei Flut benutzt werden kann. Man stelle sich vor: Ein vielleicht 4 jähriges Kind greift nach meiner Hand, springt mit mir ins Meer und kann nicht schwimmen.
Gehen, wenn’s am schönsten ist
Das hätte ich nicht gedacht, aber nach all dem Reisen ist Dodoma doch die schönste aller bereisten Städte hier in Ost Afrika. Als ich vor einem halben Jahr hier angekommen bin, dachte ich noch; “Och nö, wär ich doch zwischen Morogoro und Dodoma ausgestiegen, hier ist ja nichts ausser Sand und Steinen.” Erst jetzt ist mir aufgefallen, dass sich Dodoma genau so präsentierte, wie ich mich zu dieser Zeit noch gefühlt habe. Nach der kurzen Regenzeit ist nun aber alles grün, die Menschen haben überall Mais angepflanzt, die Avocados sind fast reif (ich verpasse die Avocado-Season!) und die Bäume tragen hübsch anzusehende gelbe Blüten. Es ist wunderbar warm, aber nicht zu heiss, wie das Wetter an einem der zu seltenen perfekten Sommertage in Bern. Ich habe das Gefühl Dodoma gibt sich extra Mühe mir den Abschied so schwer als nur irgendwie möglich zu machen…
Ein neuer Zivi, Tobi, ist angekommen, bewohnt nun “mein” Zimmer und reist schon unbekümmert im Zeugs rum. Jaja die Jugend. Mike hat sich mittlerweile auch bestens eingelebt und tut was er am liebsten tut: Bier trinken ;-). Ich wünsche euch beiden weiterhin eine tolle Zeit, aber die werdet ihr so oder so haben!
Die Menschen gehen ihren gewohnten Tätigkeiten nach und es ist schön zu sehen, dass es ihnen gut geht. Ich habe hier einige Freunde angetroffen und wer weiss wo sich unser Weg wieder einmal kreuzen wird. Wie ich schon vor ein paar Wochen geschrieben habe; ich werde so einiges vermissen aber trotzdem fühlt sich der Gedanke zurück in die Schweiz zu gehen, gar nicht so schlecht an. Es bleibt mir nur noch etwas zu sagen: Shukrani, danke euch allen für die grossartige Zeit!
Ich gönne mir jetzt noch ein paar sonnige Tage auf Sansibar1 :-).
1 Safari: 455km, ~7h (Reist nicht mit der Shukran Buslinie. Auch nicht, wenn zum Beispiel alle anderen Busse auf Tage ausgebucht sind, weil die Studenten von UDOM Ferienbeginn haben. Shukran hat die Sitze in einem noch engeren Abstand hintereinander-geschweisst als die Flugzeugbestuhlung der Billigflieger), 3h Fähre nach Stone Town.
Slightly disturbing
Who takes a chicken to the local veterinary and which pet shop sells cows, goats and chickens? The entrance to what other business could this be?
All-clear, it’s a veterinary after all!